Pigalle: Das Erotik-Viertel in der Stadt der Liebe

Das Viertel Pigalle befindet sich am Hügel des Montmartre und umschließt den Place Pigalle, den Place Blanche und den Boulevard de Clichy. Es liegt an der Grenze zwischen dem 9. und dem 18. Arrondissement in Paris. Das Vergnügungsviertel von Paris ist so etwas wie eine Spielwiese für Erwachsene. Clubs, Nachtlokale und jede Menge Erotiklokale sorgen dafür, dass in Pigalle die Nacht zum Tage wird.

Auch  das  Musee de l`érotisme ist  hier ansässig  und kann mit vielen Exponaten über die Entwicklung erotischer  Kunst aufwarten. Das Museum im Herzen von Montmartre ist in einem ehemaligen Kabarett untergebracht und zeigt erotische Kunst. Mehr als 2000 Ausstellungsstücke werden gezeigt. Auf sieben Stockwerken wird erotische Kunst von der ganzen Welt gezeigt, darunter Gemälde, Skulpturen, Fotos, Schnitzereien und vieles mehr. Das Museum ist nur für Besucher ab 17 Jahren betretbar.

Das bunte Stadtviertel erwacht erst gegen Mitternacht so richtig, dann aber tobt das Leben dort bis in den frühen Morgen. Viele von den Clubs haben vor ihren Gebäuden Schlepper, die versuchen Touristen  mit einem Gratisdrink zu locken. Dabei  gehen sie oft sehr  hartnäckig vor und versuchen in verschiedenen Sprachen mit den Passanten in Kontakt  zu treten. Haben sie es erst einmal geschafft und ein paar Leute in den Laden gelockt, dauert es nicht lange bis ein paar hübsche Mädls antanzen und sich von den Männern auf ein Getränk einladen lassen möchten. Aber: Das Getränk ist meistens ein nicht besonders guter Champagner, der schon mal 100 Euro kosten kann.

Nicht nur Striptease-Lokale, sondern auch Bordelle befinden sich in Pigalle. Letztlich ist das Viertel mit den vielen Sexmeilen in anderen europäischen Metropolen vergleichbar. Die lange Tradition und die alten Tanzhäuser verleihen ihm lediglich etwas mehr Charme und machen es auch für “normale” Touristen, die keine erotischen Eskapaden suchen, interessant.

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